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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
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20.01.2010

Klimafreundliche Stadt(gesellschaft) Leipzig

Klimafreundliche Stadt(gesellschaft) Leipzig

Tipps und Tricks zum Selbermachen


Die Zeiten als alle noch vom Wetter redeten und Klima nur ein Begriff unter Experten war, sind leider vorbei. Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Klimawandel und seine Folgen uns nicht medial vor Augen geführt werden. Manche werden jetzt sagen: "Naja, Eisbären kenne ich sowieso nur aus dem Zoo und wenn hier erst mediterranes Klima herrscht, brauch ich im Urlaub nicht mehr bis nach Italien oder Spanien zu fahren. Ist doch alles halb so wild."

Weit gefehlt! Nicht zuletzt das Versagen der Politik auf dem Klimagipfel in Kopenhagen hat uns vor Augen geführt, dass ein Handlungsaufschub nicht mehr hingenommen werden kann. Es müssen nicht einmal die schlimmsten Szenarien - schmelzende Polkappen, steigender Meeresspiegel, Wüstenausdehnung, Klimaflüchtlinge und Wasserkriege etc. - bemüht werden, um sich über die Dringlichkeit bewusst zu werden. Oder doch?

Nun gut, den letzten Klimazweifler werden wir vielleicht nicht überzeugen; für alle anderen wird der Ökolöwe in wöchentlicher Regelmäßigkeit einen oder mehrere Tipps vorstellen, mit denen jeder zum Klimaschützer werden kann. Und effektiven Klimaschutz gibt es nur, wenn alle nachhaltig agieren. Es gilt: "Global denken - lokal handeln."

Tipps sind gut und schön, aber sind sie auch immer sinnvoll und praktikabel? Allgemeinplätze wie "Spart Wasser!" werdet ihr hier nicht finden, dafür gibt es die Möglichkeit, die vorgestellten Tipps auszuprobieren, zu bewerten und eigene Vorschläge in Sachen Klimaschutztipps an uns zu senden. Jetzt heißt es mitmachen und zusammen mit dem Ökolöwen etwas für ein gutes Klima zu tun.

p.s.: Da wir keine naiven Idealisten sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass viele Tipps zum Klimaschutz auch pure Energiespartipps sind. Damit läßt sich außer umweltschädlichen Abgasen und Ressourcen noch eine Menge Geld sparen.

 


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26.05.2010

Tipp 10: Papier sparen!

Wer kennt das nicht? Täglich quillt der Briefkasten über vor lauter Werbeprospekten und Anzeigenblättern. Die meisten Menschen sind berufstätig, d.h. tagsüber meist sowieso nicht zu Hause. Da wäre es doch praktisch, wenn man sich die Tageszeitung oder abonnierte Fachzeitschriften und Magazine mit Freunden, Verwandten oder Kollegen teilt. Gibt man als Lieferadresse den Arbeitsort an, können sicherlich 3-4 Kollegen die Zeitschrift auch lesen, wenn man sich vorher abspricht, wer wann die Zeitung bekommt. Die wenigsten lesen eine Zeitung mehr als 1-2 mal! So könnte eine Menge Papier gespart werden.

Noch ein Tipp für Unternehmen:

Verwenden Sie für den internen Schriftverkehr nicht das reine weiße Papier! Auch das leicht gräuliche Recycling-Papier tut es auch. Es schont die Umwelt und ist zudem noch preiswerter.

Außerdem sollte man das Papier beidseitig bedrucken. Die meisten Drucker verfügen über eine Duplex-Einheit, die jedoch nicht genutzt wird. Machen Sie sich mit der Technik vertraut! So halbieren Sie die benötigte Menge an Papier!

Das schont die Umwelt UND den Geldbeutel.

Auch Papierschnipsel aus Aktenvernichtern können in Beuteln gesammelt und in die Altpapiertonne gebracht werden. Mülltrennung nützt uns allen!

Dieser Tipp wurde eingesandt von E. Ebel. 

Wie gut ist dieser Klimaschutztipp? (Nr. 10)
Finde ich absolut sinnvoll.
Bringt überhaupt nichts.
Untentschieden.
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26.05.2010

Tipp 9: Glas statt Plastik!

Kaufen Sie Getränke auch mal in Glasflaschen. Jede Verpackung aus Plastik benötigt Erdöl für die Herstellung und lässt sich meist nur schwer wiederverwerten, geschweige denn ökologisch abbauen. Schauen Sie beim Einkauf deshalb auch auf die Verpackung! Zum Beispiel gibt es Yoghurt im Glas, dieser ist preiswerter und der Abfall ist nicht so umweltbelastend, wie der Yoghurt im Plastik-Becher.

Nehmen Sie lieber eine Tragetasche von zu Hause mit, anstelle sich an der Kasse für 20 Cent eine neue Tüte geben zu lassen. Auch diese Tüten kann man mehrmals verwenden! Das schont die Ressourcen, die Umwelt und den Geldbeutel.

Dieser Tipp wurde eingesandt von E. Ebel.

Wie gut ist dieser Klimaschutztipp? (Nr. 9)
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04.03.2010

Tipp 8: Richtig heizen und lüften

Der Winter nimmt kein Ende und die Kälte somit auch nicht. Das heißt, noch ein paar Wochen oder Monate (???) heizen und lüften. Kommt also nicht völlig zu spät der Tipp. Und so sollte man es machen: Wohnräume möglichst auf maximal 18-20 Grad Celsius heizen, Schlafzimmer auf 16 Grad Celsius. Die Türen zwischen unterschiedlich geheizten Räumen sollten geschlossen bleiben. Für ungenutzte Räume reichen 12 Grad Celsius oder die Frostschutzeinstellung. Damit sich alle wohlfühlen und auch guter Gesundheit erfreuen, sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 60 Prozent liegen. Damit es nicht an Sauerstoff mangelt, mehrmals täglich stoßlüften: d.h. Heizung aus und ein paar Minuten die Fenster richtig weit aufmachen und nicht nur ankippen.

Einsparungen gibt es sowohl monetärer Art wie auch bei klimaschädlichen Emissionen. Ein sehr einfacher und effizienter Tipp, wie wir finden.


Wie gut ist dieser Klimaschutztipp? (Nr. 8)
Finde ich absolut sinnvoll.
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24.02.2010

Tipp 7: Recycelt eure alten Mobiltelefone

Kupfer, Gold und Palladium sind wertvolle Rohstoffe. Dass sie auch in Mobiltelefonen stecken, ist wahrscheinlich nicht jedem bewusst. Da Handys zur absoluten Massenware geworden sind, deren Lebens- oder Benutzungsdauer immer kürzer wird, liegen millionenfach alte Telefone in Haushalten herum, werden falsch oder gar nicht entsorgt. Bei jährlich ca. 1,2 Milliarden neu verkauften Handys und einer durchschnittlichen Lebensdauer von 18 Monaten muss eine riesige Zahl an Altgeräten existieren. Nur ein Prozent der ausgedienten Handys, so schätzt man, werden dem Recycling zugeführt. Eine enorme Verschwendung von Ressourcen, dazu unnötiger Energieverbrauch und Schadstoffausstoß bei der Neuherstellung - zumal zwei Drittel der Bestandteile eines Mobiltelefons noch einmal verwendet werden können. Die Hersteller bei denen man Altgeräte zurückgeben kann, verwenden die aus diesen stammenden Rohstoffe zur Neuproduktion, schicken die Telefone zur Weiterverwendung in Entwicklungsländer oder spenden eine kleine Summe an karitative oder Umweltorganisationen. Ob Greenwashing oder nicht, Recyclingkreisläufe sind absolut sinnvoll.

Wer sein gebrauchtes Handy entsorgt, sollte dies sachgemäß tun. Das gilt vor allem für die schadstoffhaltigen Akkus, für die eine gesonderte Entsorgung nötig ist. Alle anderen Bestandteile sollten weder in den Hausmüll oder in Werstoffhöfe gegeben, sondern an die Hersteller zurückgeschickt, bei speziellen Handy-Sammel-Aktionen oder in einem Mobilfunk-Geschäft abgegeben werden. Auch professionelle Recycler wie zonzoo, welche die Geräte weiterverwerten, nehmen diese an.

Wer sich unbedingt ein neues Handy zulegen muss, sollte aber zuerst einmal darüber nachdenken, ob das wirklich nötig ist und - falls er oder sie das bejahen kann - eine langfristige Nutzung des Gerätes anstreben. Seien wir doch mal ehrlich: Wer nutzt schon die in jedem Monat hinzukommenden und von den Herstellern diktierten Pseudofunktionen.    


Wie gut ist dieser Klimaschutztipp? (Nr. 7)
Finde ich absolut sinnvoll.
Bringt überhaupt nichts.
Untentschieden.
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